Musik

image-jpeg-attachment-3

 

Ab 2015/16
Nordschule Neureut:
Die Grundschule mit verstärkter Musikerziehung

Konzept:
In der musikbetonten Grundschule gestalten die Kinder Musik, reflektieren diese und setzen sie praktisch um.
Die musikbetonte Grundschule steht allen Kindern der Klassenstufe offen und es gibt kein musikalisches Auswahlverfahren als Zugangsberechtigung. Für die Unterrichtsorganisation bedeutet dies, dass die Kinder beider Parallelklassen das besondere Angebot nutzen können.

Bausteine:
a Singen/ Stimmbildung/ Chor:
Bei täglichen, kleinen Singeinheiten in Form von spielerischer Stimmbildung und Liedern werden die Stimme und das Gehör geschult

b Klassenmusizieren:
Die Kinder erhalten Grundkenntnisse auf den Instrumenten des Orff-Instrumentariums. Sie üben sich darin, aufeinander zu hören und erfahren erste Erfolgserlebnisse bei kleinen Auftritten an Veranstaltungen in und außerhalb der Schulgemeinde.

c Rhythmus und Bewegung:
Die Kinder erfahren Rhythmus, bewegen sich zu Rhythmus und Musik

d Musikhören:
Regelmäßig finden kleine Einheiten des aktiven Musikhörens statt. Insgesamt soll durch die Dualität von praktischem Musizieren und Reflektieren von Musik eine erste Grundlage an musikalischer Bildung erworben werden.

Neben der intensiven Förderung der musikalischen Kompetenzen konnten bei gleich mehreren wissenschaftlichen Studien auch positive Entwicklungen in außermusikalischen Bereichen beobachtet werden:

  • Stärkung des Selbstwertgefühls des einzelnen Kindes
  • Kinder erfahren, dass es sich lohnt, sich für eine Sache anzustrengen, zu üben und auch bei Schwierigkeiten nicht aufzugeben, sondern Durchhaltevermögen zu zeigen;
  • Förderung der Klassengemeinschaft, Teamfähigkeit, Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme;
  • Musikerziehung macht Kinder nicht intelligenter, fördert aber unbestritten die Ausgeglichenheit, damit die Konzentrationsfähigkeit und in dessen Gefolge die allgemeine Lern- und Leistungsmotivation in allen Unterrichtsbereichen;
  • Es sind langfristig weniger Verhaltensauffälligkeiten und weniger körperliche Gewalt zu beobachten;
  • Intensive Sinnesschulung durch genaues Hören, Hinsehen und Reagieren;
  • Eine intensive Rhythmusschulung fördert das Sprachbewusstsein und wirkt sich damit positiv auf den Lese- und Rechtschreiberwerb aus.